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Tapiokaplantage in West-Thailand

Tapioka wird im asiatischen Raum besonders häufig für Desserts eingesetzt. Hier ein Foto von einer kleinen Tapiokaplantage am Fuße eines Berges in Westthailand, nahe der burmesischen Grenze. Wir sind mit Elefanten dort vorbeigeritten.

Diese Art von Tapioka wird in Thailand “Mann-Samm-Balang” genannt, und wird meist direkt an Fabriken verkauft, die es zu einem Mehl weiterverarbeiten. Die Tapioka-Stärke wird dann verwendet als Verdickungsmittel (z.B. für Suppen), aber auch als ein Bindemittel in Pillen (Medizin) oder in natürlichen Farbstoffen. Aus Tapioka Mehl werden auch weiche Backwaren, vor allem Kekse gebacken. Auch wird Tapioka eingesetzt um Puddings zu machen, als Beigabe zum Viehfutter und für andere Zwecke.

Eine kleine interessante Geschichte zu thailändischem Tapioka: Im Jahre 1972 wurde ein schweizerisches Handelsschiff von einer Ladung Tapioka fast versenkt. Das Schiff hatte 1500 Tonnen Tapioka aus Thailand geladen und fing Feuer auf hoher See. Die Mannschaft konnte die Situation kontrollieren indem sie das Feuer mit Löschwasser unter Kontrolle hielt und im Hafen von Wales ankerte, allerdings gab es ein anderes Problem: das Löschwasser vermischte sich mit dem Tapiokapuder, und durch die Hitze des Feuers verwandelten sich die 1500 Tonnen Tapioka in einen gigantischen Tapioka-Pudding. Mit der Zeit dehnte sich der Tapioka-Pudding immer mehr aus und drohte das Schiff zu zerbersten.

Es gelang den Feuerwehrleuten jedoch das Disaster abzuwenden.

In der west-Thailändischen Provinz Kanchanaburi ist Tapioka eines der wichtigsten Anbauprodukte.

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