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Kao Man Gai – Nicht nur “Hühnchen mit Reis”

Kao man gai ist eines der beliebtesten Gerichte in Bangkok – zumindest bei den Thais. Für Touristen und Besucher erscheint Reis mit Hühnchen oft langweilig, sind doch kaum solche wilden und exotischen Gewürze darin enthalten, wie man sonst in Hülle und Fülle von thailändischen Gerichten her kennt.

Und wer nicht einmal in den Genuss eines wirklich gut gemachten KMGs gekommen ist, dem kann man es kaum verübeln. Denn die meisten KMGs sind einfach nur schlecht gemacht und in der Folge tatsächlich ein freudloses Futter.

Kao Man GaiAber was genau ist Kao Man Gai eigentlich? Nun, Reis mit Hühner und Suppe, um es mal ganz platt zu sagen. Eine thailändische Interpretation von hainanesischem Hühnchenreis, die im Laufe der Zeit eine ganz eigenständige und (mindestens) ebenbürdige Stellung neben dem Original erlangt hat.

Oder, noch präziser: gedünsteter oder gekochter Masthahn der auf Reis serviert wird. Daneben liegen längs geschnittene Gurkenscheiben, und frische Korianderblätter finden sich entweder auf dem Teller oder schwimmen in der separaten, mit Hühnerconsommé gefüllten Suppenschüssel.
Oft schwimmen im Hühnerconsomme weichgekochte Stücken von Wachskürbis oder Bittermelone, die bei leichtem Druck mit der Zunge gegen den Gaumen einfach auf der Zunge zergehen und eine kleine ConsommeExplosion im Mund verursachen.
Einige Läden geben auch erstarrtes Hühnchenblut hinzu, was jedoch leicht zu erkennen ist: es ist dunkelrot-braun und hat die Konsistenz von Wackelpudding oder Seidentofu. Wer also bei der Vorstellung erstarrtes Hühnerblut zu essen Alpträume bekommt, der kann das getrost vermeiden, indem er die einzige Beilage, die dunkelrot-braun ist, etwa so groß wie ein Spielwürfel und Wackelpuddingkosistenz hat vermeidet.

So isst man KMG:
Du schüttest ein bisschen von der Sauce über das Masthahnfleisch und den Reis, schaufelst dir das mit einem Löffel rein und trinkt zwischendurch immer wieder mal ein wenig Hühnerconsommé. Das hat nämlich die Funktion das Essen noch geschmeidiger in Richtung Magen zu befördern, und zugleich auch die Geschmacksnerven immer wieder auf’s Neue zu “stimmen”.

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