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Damnoen Saduak – Der schwimmende Markt

In einem kleinen Holzboot einen Fluss entlangpaddeln, eine Obstverkäuferin heranwinken um ein paar frische Mangos zu kaufen, Fisch und Gemüse… so war es im Thailand von einst.

Heute ist der schwimmende Markt von Damnoen Saduak eine Touristenattraktion. Thais kaufen auf ganz normalen Märkten ein, und gäbe es die Touristen nicht, dann gäbe es auch diesen Markt nicht mehr. Hier werden jeden Tag große Busladungen an fotografierfreudigen Touristen aus aller Welt ausgeladen und in kleine Boote gesetzt. Dann geht das Verkaufen los.

Hier werden den Besuchern all die kitschigsten Souvenirs angeboten, die Thailand zu bieten hat, und das nicht unbedingt zu den besten Preisen. Manche Verkäufer ziehen die Touristenbeladenen Boote mit einem kleinen Enterhaken zu sich heran, preisen ihre Waren an und lassen einen erst wieder frei, wenn man entweder Desinteresse demonstriert, oder gekauft hat.

Manche Verkäuferinnen hier (die meisten sind Frauen) sprechen kaum English, und es schon lustig wie kreativ sie gebrauch machen von den wenigen Phrasen, die sie kennen. (“Happy New Year!” rufen sie auch im März noch ab und zu).

Bei alledem sei trotzdem gesagt: so sehr der schwimmende Markt auch ein Touristenspektakel ist, es macht schon Spaß einmal im Boot zu frühstücken. Jedes mal, wenn wir hierherkommen ist die Verkäuferin mit den kleinen Kokospuffern die am meisten herbeigewunkene, und wir teilen uns gemeinsam unsere Schnabbereien. Am besten ignoriert man die Souvenirverkäufer und fokussiert sich ganz auf diejenigen, die hier Essbares verkaufen.

Wir kommen in den Morgenstunden hierher, noch bevor die Busladungen mit hunderten von Touristen hierherkommen, und erleben den schwimmenden Markt noch in seiner ursprünglichsten Form. Wenn wir gehen, beginnt es gerade mit den Touristenbooten. Schon vor sechs Uhr morgens macht der Markt auf, und um 11 Uhr bauen die meisten Verkäufer schon wieder ab.

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