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Bang Saen

Bang Saen ist ein beliebtes Urlaubsziel für Bangkok-Thais die ein Wochenende am Meer verbringen wollen. Ausländer findet man hier selten, und zum Schwimmen sind die Strände hier auch nicht allzu gut geeignet. Die meisten Ausländer die hierherkommen sind Ausländer die eine thailändische Ehefrau haben und hier mit ihr entspannen.

Allerdings verbringen die Thai’s gerne einen Tag am Strand unter großen Sonnenschirmen sitzend, vor einem Tisch mit eisgekühlten Getränken, Snacks und superfrischem Seafood. Und das gibt es hier reichlich.

Die so ziemlich einzige andere Attraktion des Ortes ist der kleine Markt am Bootspier. Wer ein bisschen Spaß haben will kann eine Banana Boat Fahrt machen, und es gibt auch die Gelegenheit zu Surfen (mit Segel). Der Strand selbst ist sehr sauber.

Wer Ruhe haben möchte sollte das Wochenende vermeiden, dann ist es hier meist sehr voll. Unter der Woche aber sind nur wenige Menschen hier. Die meisten Thai’s die hierherkommen, kommen mit Familie oder guten Freunden oder Arbeitskollegen.

Wenn die Flut da ist bleibt vom Strand nicht mehr viel übrig.

Was das essen angeht: am besten unter einem von den großen Sonnenschirmen verzehren. Die kleinen Stände hier machen alle gutes Essen (zumindest haben wir noch bei keinem gegessen wo es nicht geschmeckt hat) und sind für frisches Seafood am Meer günstig.

Vom neuen Flughafen in Bangkok ist man mit dem Auto in etwa einer Stunde hier – der Strand ist also noch Näher als Pattaya.

Übrigens: Die ASEAN (Association of South-East Asian Nations) wurde hier in Bang Saen gegründet.

Es gibt eine Geschichte über die Entstehung des Namens Bang Saen. Vor langer Zeit war der Ort hauptsächlich von Fischern bewohnt, doch es gab auch eine reiche Familie die einen Jungen hatte, sein Name war Saen. Eines Tages spielte er mit seinem Drachen, doch der wurde vom Wind davongetragen. Er lief dem Drachen hinterher, bis er in einem fremden Garten stand. Dort sah er ein junges Mädchen, und entschuldigte sich, dass er in ihren Garten eingedrungen sei. Ihr Name war Muk, und die beiden wurden Freunde, und später verliebten sie sich. Doch der Vater von Saen war nicht damit einverstanden. Stattdessen fand er für Saen eine junge Frau aus einer anderen wohlhabenden Familie und arrangierte eine Hochzeit. Zur Hochzeit kam Muk als Gast, und wie es in Thailand üblich ist goss sie Wasser über die Hände des jungen Päärchens. Anschließend rannte sie davon – und Saen lief ihr hinterher. Er sah sie noch an der Klippe stehen, da drehte sie sich zu ihm um, verabschiedete sich mit einem Wai von ihm und sprang in den Tod. Ohne zu Zögern sprang Saen ihr hinterher, und so starben die beiden.

Später bat der Vater die Dorfbewohner den Strand Bang Saen zu nennen, und die Klippe Sam Muk, und so geschah es…

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